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Ad Bekkers - Jagdhunde - Deutsch Drahthaar
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Warum Hunde züchten?

An und für sich könnten wir mit jeder Rasse weiterzüchten, aber der Hundetyp soll wohl zu einem passen. Was für jede Rasse gilt, ist dass wir ein perfektes Tier liefern wollen. Dies betrifft nicht nur den Bau oder das Äußere, sondern vor allem den Charakter. Derzeit züchten wir nur Jagdhunde. Mit diesen Rassen soll man nicht zimperlich sein, aber das heißt nicht, dass das Verhältnis zu dem Tier einen kalt lässt. Wenn das Tier krank ist, geht das einem zu Herzen, und wenn es, schlimmstenfalls, unheilbar ist, erfährt man das als einen persönlichen Verlust, auch weil für einen Jagdhund ein unüberwindlicher Fehler oft das Ende bedeutet. Für den Hund mag dies das beste sein, aber das heißt nicht, dass man so etwas einfach abschütteln kann.

Wenn alles gut geht ist für uns das Band mit einem Hund eine Bereicherung, den wir nicht gerne vermissen möchten. Was uns in diesem Spiel anzieht, ist sozusagen, dass man mit einem Hund etwas Schönes aufbauen kann, an dem man beide Spaß haben kann.

Das höchste Ergebnis ist somit ein Hund, der das Gelernte zusammen mit seinem Herrn in die Praxis umsetzen kann. Es ist eine Herausforderung, dasjenige, was im Hund latent vorhanden ist, heraus zu bekommen. In unserem Falle ist das die Jagd, aber für eine andere Rasse etwa das Wachen, Wittern, usw.


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Ausbildung

Unser Motto ist: was in dem Hund steckt, soll herausgebracht werden. Das ist eine lange Strecke, und das geht nicht von selbst. Mit 7 bis 8 Wochen fangen wir mit dem Apportieren, und dem auf seinen Namen hören an. Die Mutter ist dann nicht dabei, sonst wäre sie die Herrin. Weiter kommen an der Leine gehen, sitzen, liegen, usw. daran. Unsere Methode beruht auf Belohnung und Strafe. Wenn der Welpe etwas richtig macht, wird er gepriesen, oder mit etwas Anderem belohnt. Und wenn es schiefgeht, folgt Strafe. Diese erfolgt zum Beispiel durch einen kurzen Zug mit der speziellen Abrichtungskette, oder das Zusprechen in barschem Ton. Das Schlagen des Hundes gibt's bei uns nicht. Das einzige was man dadurch erreich ist, dass der Hund eines Augenblicks davonläuft, und nicht mehr zurückkehren will. Auch kann sein Verhalten unvorhersagbar werden, was noch schlimmer ist. Unsere Meinung: niemals tun, auch wenn man dem Tier noch so böse wird.

Die Welpen sollen möglichst schnell mit auf die Jagd genommen werden, damit sie sich an das Arbeitsfeld, die Gerüche, die Geräusche und die Gesellschaft anderer Hunde - und natürlich auch an andere Jäger gewöhnen. Ein anderer Aspekt ist, der Ausgangspunkt, dass der Hund künftig etwa 10 Wochen im Jahr jagt, und die übrige Zeit im Haus oder um das Haus herum verbringt. Der Hund soll sich also gute soziale Fertigkeiten aneignen, und darf unter keiner Bedingung mit anderen Hunden kämpfen. Im Haus soll der Hund wissen, wie man sich benimmt, und Respekt vor seinem Herrn, dessen Mitmenschen und nicht zu vergessen den Eigentümern haben. Das Mobiliar soll er in Ruhe lassen; drinnen ist kein Jagdrevier. Aggression gegen Menschen und anderen Haustieren kann in keiner Weise geduldet werden. Nach zirka 3 Jahren soll der Hund mit seiner vorgesehenen Ausbildung fertig sein, und dann können wir zufrieden auf unsere Arbeit zurückblicken.

Deutsch-Drahthaar, die Rasse, die wir im Augenblick züchten, besitzt in seiner Veranlagung all diese Eigenschaften. Er ist vom Charakter her ein sehr freundlicher Hund. Die ursprünglich deutsche Rasse ist ein Allrounder. Dies hat mit dem damaligen beschränkten deutschen Budget zu tun. Wo die englischen Jäger für jeden Einsatz eine eigene Rasse besaßen, war dies für die Deutschen damals viel zu teuer. Die Rasse ist also, was ein englischer Schraubenschlüssel in einem Werkzeugskasten ist: der passt zu jeder Mutter und jedem Bolzen.

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Pflege

Ein regelmäßiger Gang zum Tierarzt ist natürlich ein Muss. Aber dies gilt selbstverständlich für jeden Hund. Für Ausstellungen sind eine gewisse Zahl von Impfungen ohnehin verpflichtet. Auch im Ausland hat man meistens seine Forderungen. Oft ist ein Hundepass verpflichtet.

Der Hundezüchterverein stellt einige Standardforderungen an das Skelett. Dazu wird der Hund vom Tierarzt geröntgt, und wird ein Röntgenfoto-Dossier zusammengestellt. Das kostet einiges, aber wir betrachten dies als eine Investition für die Zukunft. Für den künftigen Käufer bzw. die Käuferin enthält dies alle Information über dasjenige, was man gekauft hat.

Als Futter bekommen die Hunde eine Mischung aus altem Brot, Hundebrocken und eigens für Hunde präpariertem Fleisch. Alles trocken. Die Hunde können dazu nach Belieben Wasser trinken.

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Ankauf

In dem Moment, wo Sie zum Ankauf übergehen wollen, ist oben Stehendes im Preis einbegriffen. Sie verstehen, dass dies eine aufwendige Investition bedeutet, aber dafür bekommen Sie denn auch einen Qualitätshund. Wir betrachten den Preis als einen Kostennachlass, und an letzter Stelle als Gewinn.

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